
Wernsdorfer Straße 43
D-12527 Berlin
Als Bildungsträger orientiert sich die Akademie Berlin-Schmöckwitz immer an zukünftigen Anforderungen. Wichtige Impulse resultieren hierbei aus der Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen und Institutionen auf Basis von Projekten. Speziell im europäischen Kontext, das heißt in der Kooperation mit anderen Ländern oder der Förderung im Fokus stehender Zielgruppen.
Durchführung in: Deutschland, Österreich, Polen und Ungarn
Geber: Europäische Kommission / GD Bildung und Kultur - Programm für lebenslanges Lernen / Leonardo da Vinci / Innovationstransfer
Laufzeit: 2011 - 2013
Partner/innen in Berlin: Wannseeschule e.V. (Schule für Gesundheitsberufe) Akademie Berlin-Schmöckwitz GmbH für Wirtschaft und Verwaltung / Bildungszentrum
Partner/innen im Ausland: Schule für Allgemeine Gesundheits- und Krankenpflege des Landes Steiermark am LKH Stolzalpe und MultiAugustinum - Privatschule der Erdiözese Salzburg (Österreich), Stiftung WEXEdU in Szentendre und Gastronomie und Handelsschule József Zwack in Békéscsaba (Ungarn), DIR - Handwerkskammer Niederschlesien sowie die Berufsbildungszentren ZSB Josef Bem und ZSZ Nr.5 in Breslau (Polen)
Der Fokus unseres Projekts "GiB 8!" liegt auf einer zeitgemäßen und qualitätsorientierten Ausrichtung von Ausbildung, bei der der Erwerb von Schlüsselkompetenzen im Vordergrund steht. Mit Blick auf den demografischen Wandel ist dabei Gesundheitskompetenz zunehmend relevant für die Fachkräftesicherung auf dem europäischen Arbeitsmarkt. „GiB 8!“ nutzt den innovativen Ansatz "Vermittlung von Gesundheitskompetenz als fachübergreifendes Querschnittsthema" und entwickelt daraus ein Konzept, wie Gesundheitskompetenz als Schlüsselkompetenz stärker in berufliche Bildung – auch in Nichtgesundheitsberufen – integriert werden kann.
Für die Erprobung werden exemplarisch vier Berufe ausgewählt. Dabei nutzen wir eine innovative Typologie der Berufsgruppen (nach Art der körperlichen Belastung). Im Ergebnis entsteht ein Leitfaden "Gesundheitskompetenz" - mit didaktischen Hinweisen und Lernmaterial, der fach- und gewerkeübergreifend in der Berufsbildung nutzbar ist. Gleichzeitig werden im Projekt Lehrkräfte, Ausbilder/innen und Multiplikator/innen geschult, die das Material im regulären Unterricht einsetzen sollen.
Bereits in der Umsetzungsphase können wir dabei auf ein Netzwerk von Expert/innen aus Gesundheit, Bildung, Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Verwaltung zurückgreifen.
weitere Inforamtionen unter www.bgz-gib8.eu
Im Mittelpunkt dieses Projekts steht die berufliche Integration von Personen, die aufgrund ihrer besonderen sozialen bzw. familiären Situation nicht in der Lage sind einer Vollzeitbeschäftigung nachzugehen.
Zielführend ist zunächst der Aufbau eines lokalen Netzwerkes unterschiedlicher für die
berufliche Integration relevanter Akteure im Bezirk Berlin-Neukölln, das letztendlich zur Re-(Integration) der Teilnehmer/innen in den ersten Arbeitsmarkt führen soll. Dabei werden Unternehmen und Betriebe zunächst über Möglichkeiten einer Teilzeitqualifikation informiert, um sie für das Thema zu sensibilisieren und zu öffnen. Die Vermittlung der Vorteile von Teilzeitbeschäftigungen ist dabei essentiell. Die Teilnehmer/innen des Projekts werden vom Jobcenter ausgewählt. Dabei geht es sowohl um teilzeitliche berufliche Qualifizierung, als auch um versicherungspflichtige Teilzeitarbeitsverhältnisse. Folgende Vermittlungs- bzw. Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen sind im Rahmen des Projekts möglich:
· Qualifizierte Teilzeitbeschäftigung
· Geringqualifizierte Teilzeitbeschäftigung
. Ausbildung Teilzeit
· Umschulungen Teilzeit
· Anlerntätigkeiten Teilzeit
· Ggf. Nachholen von Abschlüssen
· Ggf. Teilqualifizierung mit IHK-Zertifikat
Damit soll auch dem Fachkräftemangel im Bezirk entgegengewirkt werden, um hier einen gesellschaftlichen Mehrwert zu schaffen. Gerade Personen mit sozialen Problemlagen oder familiären Verpflichtungen brechen jedoch überdurchschnittlich häufig Beschäftigungs-, Qualifizierungs- oder Aus- bzw. Weiterbildungsverhältnisse ab, da sie meist in der zusätzlichen Bewältigung des Alltags überfordert sind. Daher fließt in die Zieldefinition nicht nur die bloße Vermittlung von Teilnehmer/innen in eine Beschäftigung ein, sondern auch die Kontinuität des Arbeitsverhältnisses. Entsprechend wird nach erfolgreicher Vermittlung ein begleitendes Coaching bzw. Training und eine sozialpädagogische Betreuung angeboten, um das Aufrechterhalten des Beschäftigungsverhältnisses sicher zu stellen.
Projekt: Vom Ausbilder zum Mentor - Ein Projekt zur Prävention von Ausbildungsabbrüchen in der Gastronomie
In Berlin werden jährlich mehr als 25 Prozent der bestehenden Ausbildungsverträge frühzeitig gelöst. Die Gründe hierfür liegen oft in persönlichen, schulischen, berufsbezogenen oder betrieblichen Konflikten der Auszubildenden.
Mit dem Projekt „Vom Ausbilder zum Mentor“ beteiligt sich die Akademie Berlin-Schmöckwitz GmbH an dem von der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen ausgelobtem Programm „Mentoring“ und qualifiziert vom 1. März 2013 bis 31. Dezember 2013 Ausbilder/innen für den Beruf Koch/Köchin zu Mentoren.
Ziel ist es, den Teilnehmer/innen praxisnahe fachliche und pädagogische Handlungskompetenzen zu vermitteln, die sie dazu befähigen, ihre Auszubildenden bei auftretenden Problemen zu unterstützen. Damit soll einem frühzeitigen Abbruch der Ausbildung präventiv entgegengewirkt werden.
Das Projekt richtet sich an Köche, die gemäß der AEVO ausbilden dürfen. Das hierfür erstellte Schulungskonzept wird in Zusammenarbeit mit der Industrie- und Handelskammer Berlin zertifiziert.




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